Seminare

Institut für Jugendbuchforschung | Goethe-Universität | Frankfurt am Main

Der neue deutsche Märchenfilm im 21. Jahrhundert

Blockseminar: 13. bis 15. Februar 2017 (jeweils 9.15 Uhr bis 17.45 Uhr)
Klausur: 16. Februar 2017 (9.15 Uhr bis 10.45 Uhr)
Semester: WiSe 2016/17
Ort: IG-Farben-Haus IG 0.254
Lehrbeauftragter: Ron Schlesinger, M. A.

„Moderat modernisiert” (Berliner Zeitung), „geschickt weitergesponnen” (Frankfurter Rundschau) und „fit für das 21. Jahrhundert” (Die Welt): Das sind drei Label für ARD- und ZDF-Märchenfilme, die seit 2005/2008 fürs TV produziert werden. Im Rahmen des Blockseminars wird mit Hilfe der struktur-funktionalen Filmanalyse untersucht, inwiefern diese Bewertungen zutreffen. Dabei sollen filmsprachliche Elemente – Ausstattung, Figuren, Kamera, Licht, Farbe, Schnitt/Montage, Sprache, Musik – benannt werden, die ein bestimmtes inhaltliches Verständnis („Story”) im Kopf des Zuschauers fördern. Neben ARD- und ZDF-Fernsehadaptionen … Mehr

Der deutsche Märchenfilm zwischen 1933 und 1945

Blockseminar: 15. bis 17. Februar 2016 (jeweils 9.15 Uhr bis 17.45 Uhr)
Semester: WiSe 2015/16
Ort: IG-Farben-Haus IG 251
Lehrbeauftragter: Ron Schlesinger, M. A.

Im Rahmen des Blockseminars wird diskutiert, ob und wie eine nationalsozialistische Weltanschauung Eingang in Märchen gefunden hat, die zwischen 1933 und 1945 für ein Kinderpublikum adaptiert werden. Exemplarische Filmbeispiele dienen dazu, inhaltliche und filmische Gestaltungsaspekte herauszuarbeiten, die Märchenadaptionen im „Dritten Reich“ prägen. Dabei steht ebenso die Bedeutung der literarischen Märchen innerhalb des NS-Erziehungssystems im Mittelpunkt. Die Brüder Grimm und ihre Kinder- und Hausmärchen, die auch während des Nationalsozialismus neu verlegt werden, nehmen hier eine Schlüsselposition ein.