Archiv für den Monat: Januar 2015

Peter Rauch, Gilbert von Sohlern, Michael Markfort / Foto: BR

Märchenhafte Drehorte: Wo Zwerg Nase vom bösen Zauber erlöst wird

Zwerg Nase, ein verzauberter Junge, der zum Meisterkoch avanciert, wäre heute vielleicht Moderator einer TV-Kochshow. Wie die aussehen könnte, zeigen fünf deutsche Märchenfilme über den kleinwüchsigen Koch – entstanden zwischen 1953 und 2021 an märchenhaften Drehorten (und in historischen Schlossküchen) in Bayern, Brandenburg, Berlin sowie Tschechien.

Verwandlungen finden sich oft im Märchen, meist ausgelöst durch eine Verwünschung oder Verzauberung. Häufig kommt es dabei vor, dass Menschen in Tiere („Der Froschkönig“) oder sonderliche Gestalten verwandelt werden. Bisweilen nimmt die Zauberei auch „komisch-groteske Züge“ (Freund 2005, S. 106) an.

Monatskalenderblatt: Zwerg Nase / Illustration: Paul Hey / Ackermann Kunstverlag

Monatskalenderblatt: Zwerg Nase / Illustration: Paul Hey / Ackermann Kunstverlag

Wie in Wilhelm Hauffs „Der Zwerg Nase“ von 1827, einem der bekanntesten Verwandlungs-, aber zugleich auch Erlösungsmärchen. Denn die Märchenlogik will es, dass der böse Fluch eines Zauberers oder einer Hexe am Ende zumeist gebrochen wird.

In „Der Zwerg Nase“ verwandelt die Fee Kräuterweis den Jungen Jakob in einen hässlichen Gnom. Zuvor muss er der alten Frau sieben Jahre dienen, lernt in der Zeit aber die Kochkunst. Obwohl er der Fee entkommt, ist er jetzt ein Außenseiter. Alle verlachen ihn wegen seiner langen Nase und Zwergengröße. Bei einem Herzog, der Feinschmecker ist, steigt er zum Unterküchenmeister auf. Hier lernt Zwerg Nase – so nennt ihn der Herzog spöttisch – die sprechende Gans Mimi kennen, die ebenso verwünscht ist. Mit ihrer Hilfe findet er das Kraut Nießmitlust, das ihn endlich erlöst.

Wer heute das Märchen „Zwerg Nase“ liest, fühlt sich wegen seiner „individuelle[n] Charaktere“ und „detaillierten Ausmalung“ (Träger 1989, S. 135) von Lebensverhältnissen mitunter an Filmdrehbücher und „Regieanweisungen“ (Schmitt 1993, S. 47) erinnert – obwohl die Bilder ja erst siebzig Jahre nach Hauffs Tod (1827) laufen lernen. Da verwundert es kaum, dass das Märchen früh verfilmt wird.

Zwerg Nase (AT 1921): Filmplakat / © Skandinavisk Film-Central

Zwerg Nase (AT 1921): Filmplakat / © Skandinavisk Film-Central

Trickfilmer Ladislaus Tuszynski und Heinz Hanus, österreichischer Stummfilmpionier, adaptieren 1921 „Zwerg Nase“ als 25-minütigen Schauspieler-Märchenfilm mit Zeichentricksequenzen, der am Heiligabend in Deutschland uraufgeführt wird. Die Wiener Astoria-Film produziert den Dreiakter mit dem Schauspieler Rudi Merstallinger in der Titelrolle des Zwerg Nase.

Die Rolle der verzauberten Gans Mimi, die hier eine Prinzessin ist, übernimmt Herma Thun. Und der damals 53-jährige jüdische Schauspieler Friedrich „Fritz“ Strassny (auch: Stiassny), der 1942 in das KZ Theresienstadt deportiert wird und dort unter ungeklärten Umständen stirbt (vgl. Weniger 2008, S. 330), spielt die Hexe.

Berlin: Zwerg Nase bleibt vorerst stumm

Einen ersten deutschen Märchen-Stummfilm über „Zwerg Nase“ produziert im Jahr 1924 die Berliner Firma Fritz-Bettge-Film. Laut dem Filmportal soll der Einakter aber nur etwa vier Minuten lang sein. Ob es sich um einen Schauspieler- oder Animations-Märchenfilm handelt, ist nicht bekannt. Das Freigabedatum der Filmprüfstelle, die darüber entscheidet, ob Filme im Deutschen Reich im Kino aufgeführt werden dürfen, ist der 13. Januar 1925. Danach verliert sich die Spur des Märchen-Stummfilms.

Drehort: vermutlich Berlin

Film: „Zwerg Nase“ (D, 1924, R: [unbekannt]). Nicht auf VHS oder DVD erschienen.

Memmingen/Bayern: Zwerg Nase spaziert am Steuerhaus vorbei

1952 wird „Zwerg Nase“ erstmals in einem abendfüllenden Spielfilm in Deutschland adaptiert. Märchenfilm-Produzent Hubert Schonger und Regisseur Francesco Stefani haben sich als Drehorte für Außen- und Innenaufnahmen das bayrische Städtchen Memmingen und das Kloster Ottobeuren ausgesucht. Das mittelalterliche Stadtbild von Memmingen bietet dabei vor allem Kulisse für die Szenen, in denen der kleine Jakob (Hans Dieter Götz) von der Fee Kräuterweis (Edith Schultze-Westrum) entführt wird: So hält Kameramann Wolf Schwan den sogenannten Einlass, eines der Memminger Stadttore, im Bild fest.

Zwerg Nase (BRD 1953): Jakob (Hans Dieter Götz) mit seiner Mutter (Elinor von Wallerstein) / © Schongerfilm

Zwerg Nase (BRD 1953): Jakob (Hans Dieter Götz) mit seiner Mutter (Elinor von Wallerstein) / © Schongerfilm


Zwerg Nase (BRD 1953): Die Titelfigur (Hans Clarin) staunt über die sprechende Gans Mimi / © Schongerfilm

Zwerg Nase (BRD 1953): Die Titelfigur (Hans Clarin) staunt über die sprechende Gans Mimi / © Schongerfilm


Zwerg Nase (BRD 1953): Ein Drehort ist das ehemalige Steuerhaus in Memmingen / © Janina Senkbeil/pixelio.de

Zwerg Nase (BRD 1953): Ein Drehort ist das ehemalige Steuerhaus in Memmingen / © Janina Senkbeil/pixelio.de


Als der in einen Zwerg verzauberte Jakob der Fee entkommt, führt ihn sein Weg zum Palast des Herzogs (Ernst Rotmund): die Benediktiner-Abtei Ottobeuren. Weil das Kloster im 18. Jahrhundert zu einer barocken Anlage umgebaut wird – mit „schlossartigen Einfahrten, Gärten, repräsentativen Innenräumen“ (Schonger 1952) –, bietet es eine perfekte weltliche Schlosskulisse. Hier zeigt Zwerg Nase (Hans Clarin) seine Kochkünste, allerdings nur bei Groß- und Nahaufnahmen. Ist er von hinten zu sehen, doubelt ihn der kleinwüchsige Schauspieler Richard Krüger: der böse Zwerg aus „Das singende, klingende Bäumchen“ (DDR, 1957, R: Francesco Stefani).

Drehorte: u. a.

  • Benediktiner-Abtei Ottobeuren, Sebastian-Kneipp-Straße 1, 87724 Ottobeuren: u. a. Museum Barockbibliothek, Klosterinnenhof mit Brunnen, Basilika, Marktplatz
  • Einlass-Tor, Am Einlass, 87700 Memmingen
  • Ehemaliges Steuerhaus (Laubengang), Marktplatz 16, 87700 Memmingen

Film: „Zwerg Nase“ (BRD, 1953, R: Francesco Stefani). Ist auf VHS und DVD erschienen.

Berlin-Adlershof: Zwerg Nase steigt erstmals zum Fernseh-Koch auf

Fernsehzentrum Adlershof im Jahre 2005 / Foto: Georg Slickers / Wikimedia Commons

Fernsehzentrum Adlershof im Jahre 2005 / Foto: Georg Slickers / Wikimedia Commons

In der DDR wird das Märchen zweimal verfilmt: Am 8. Juni 1958 zeigt der damalige Deutsche Fernsehfunk (DFF) erstmals seine Studio-Version im TV-Programm. Zu dieser Zeit sind allerdings erst 300.000 Fernsehgeräte in der DDR angemeldet, das heißt, dass nur wenige das Märchenspiel in der Regie von Hans-Günther Bohm sehen können. Das Drehbuch schreibt Ursula Kümpfel. Regisseur und Autorin sind seit mehreren Jahren ein eingespieltes Team. Schon 1954 produzieren beide zwei Märchenspiele für das Fernsehzentrum Berlin (FZ), namentlich der Vorläufer des DFF:

„Die Osterhasen von Kuckuckshöh“ und „Vom König, der das Lernen verbietet“. Vier Jahre später wird „Zwerg Nase“ verfilmt. Im Schauspieler-Ensemble ist auch Kurt Schmidtchen, der 1956 die Titelfigur im DEFA-MärchenfilmDas tapfere Schneiderlein“ (DDR, R: Helmut Spieß) übernimmt. Obwohl aus der Frühzeit des DFF nur wenige Fernsehproduktionen archiviert sind, haben sich sechs (sic!) Filmminuten von „Zwerg Nase“ aus dem Jahr 1958 erhalten – sowie zwei Spielbücher, eine Besetzungsliste und ein Szenenbild-Grundriss des Films.

Überliefert ist, dass das 56-minütige Fernsehspiel in Schwarz-weiß von einer Rahmenhandlung umspannt wird, die in der DDR-Gegenwart spielt. Darin erzählt ein Vater seinen Kindern Bärbel und Bernd im Garten das Märchen von „Zwerg Nase“. Und: Dass die politische Situation in den 1950er-Jahren in der DDR ideologisch aufgeheizt ist, zeigt sich gerade auch in diesem TV-Film.

Denn als der Vater den wenig schmeichelnden Namen „Zwerg Nase“ in seiner Geschichte erstmals erwähnt, sagt Bärbel: „Das ist aber ein hässlicher Name. Was kann denn ein Mensch dafür, wenn er verunstaltet ist.“ Worauf der Vater entgegnet: „Ja, Mädchen, die hohen Herren damals liebten es eben, mit ihren Untertanen Spott zu treiben“ (Archiv Müncheberg, S. 27). In der DDR, in der es bekanntlich keine ‚hohen Herren’ mehr gibt, und in der die ‚Untertanen’ fortan das Land regieren, würde so etwas wohl nicht mehr passieren.

Drehort: Deutscher Fernsehfunk, Studio Berlin-Adlershof, Rudower Chaussee 3, 12489 Berlin

Film: „Zwerg Nase“ (DDR, 1958, R: Hans-Günther Bohm). Nicht auf VHS oder DVD erschienen.

Potsdam-Babelsberg: Die zweite TV-Karriere des Fernseh-Kochs Zwerg Nase

Zwanzig Jahre nach der ersten DDR-Verfilmung von „Zwerg Nase“ flimmert im Dezember 1978 die zweite TV-Adaption über die ostdeutschen Fernsehschirme. Kein Geringerer als DEFA-Autor Günter Kaltofen (u. a. „Schneewittchen“, 1961 und „König Drosselbart“, 1965) verfasst das Drehbuch, stirbt aber überraschend im Mai 1977. Erst nach seinem Tod wird der Märchenfilm in den DEFA-Studios Potsdam-Babelsberg gedreht. Hier verorten Filmarchitekt Lothar Holler und Kostümbildnerin Beate Faeth das Märchen zum Teil in der Zeit, in der es Hauff 1827 veröffentlicht.

Zwerg Nase (DDR 1978): Carmen-Maja Antoni serviert dem Herzog (Peter Bause) erlesene Speisen / © MDR

Zwerg Nase (DDR 1978): Carmen-Maja Antoni serviert dem Herzog (Peter Bause) erlesene Speisen / © MDR


So erinnern die Marktszenen, in denen Jakob (Matthias Glugla) die Hexe/Fee Kräuterweis (Doris Abeßer) trifft, an das Biedermeier. Dagegen scheint das Esszimmer des Palastes, in dem Zwerg Nase (gespielt von der damals 33-jährigen Carmen-Maja Antoni) seine Speisen dem Herzog (Peter Bause) serviert, eher Renaissance als 19. Jahrhundert. Passt das zusammen? Durchaus. Weil der unberechenbare Herzog damit als ein Mann der Vergangenheit gezeigt wird, dessen System sich bereits überlebt hat. Ganz im Sinne Hauffs, der auch in der Vorlage eine „schneidige Absolutismus- und Hofkritik“ (Ewers 2002, S. 461) durchschimmern lässt.

Drehort: VEB DEFA Studio für Spielfilme, 1502 Potsdam-Babelsberg, August-Bebel-Straße 26–53

Film: „Zwerg Nase“ (DDR, 1978, R: Karl-Heinz Bahls). Ist auf DVD erschienen.

Schloss Weißenstein: Zwerg Nase erfindet die Pommes Frites

Mit neuen Rezepten und frischen Dekor-Ideen überrascht der vorletzte deutsche Märchenfilm über „Zwerg Nase“, der Herbst 2007 im Auftrag des Bayrischen Rundfunks gedreht wird. Einige Außenaufnahmen werden in der Kaiser- und Bischofsstadt Bamberg gefilmt: Die sogenannte Alte Hofhaltung dient als Kulisse für die Marktplatz-Szenen. Hier wird Jakob (Justus Kammerer) von der Fee Kräuterweis („Tatort“-Staatsanwältin: Mechthild Großmann) in ihr Haus gelockt. Die bizarre Behausung der Alten – im Studio nachgebaut – trägt expressionistischen Charakter.

Zwerg Nase (BRD 2008): Im Hintergrund sind Gebäude der Alten Hofhaltung in Bamberg zu erkennen / © BR

Zwerg Nase (BRD 2008): Im Hintergrund sind Gebäude der Alten Hofhaltung in Bamberg zu erkennen / © BR


Zwerg Nase (BRD 2008): Jakob (Justus Kammerer) kocht vor der Fee Kräuterweis (Mechthild Großmann) / © BR

Zwerg Nase (BRD 2008): Jakob (Justus Kammerer) kocht vor der Fee Kräuterweis (Mechthild Großmann) / © BR


Zwerg Nase (BRD 2008): Schloss Weißenstein in Pommersfelden ist einer der Drehorte / © Zairon/Wikimedia Commons

Zwerg Nase (BRD 2008): Schloss Weißenstein in Pommersfelden ist einer der Drehorte / © Zairon/Wikimedia Commons


Darin finden sich schiefe Wände, schräge Linien, spitz zulaufende Räume – gefilmt aus einer verzerrten Perspektive (Kamera: Axel Block). Zudem wirken die Farben, im Gegensatz zu den warmen Erdtönen in den Außenaufnahmen, kalt und leblos. Es sind Angst-Räume, in denen die Figuren wie Gefangene wirken. Als der verzauberte Jakob (Michael Markfort) entkommt, bewirbt er sich vor dem Schloss Seehof – ein ehemaliges Jagdschloss – mutig als Koch. In den Küchen- und Saalräumen des Barockschlosses Weißenstein serviert er später dem Herzog Alois (Markus Majoswki) frittierte Kartoffeln. Der ist hin und weg – und stellt Jakob alias Zwerg Nase ein …

Drehorte: u. a.

  • Alte Hofhaltung, Domplatz 7, 96047 Bamberg
  • Bamberger Dom, Domplatz 5, 96049 Bamberg
  • Schloss Weißenstein, Schloss 1, 96178 Pommersfelden
  • Schloss und Park Seehof, 96117 Memmelsdorf

Film: „Zwerg Nase“ (BRD, 2008, R: Felicitas Darschin). Ist auf DVD erschienen.

Schlösser Lednice, Libochovice und Mikulov: Zwerg Nase in Tschechien

Am Heiligabend 2021 zeigt das ZDF in seiner Märchenperlen-Reihe die bislang letzte deutsche Verfilmung von „Zwerg Nase“. Gedreht wird unter der Regie von Ngo The Chau (u. a. „Schneewittchen und der Zauber der Zwerge“, 2019) vor allem im Nachbarland Tschechien – und zwar in den Monaten Februar und März 2021. So waren einige der Außenschauplätze noch mit Schnee bedeckt, was „Zwerg Nase“ zu einem veritablen Wintermärchenfilm macht.

Zwerg Nase (BRD 2021): Die Burg Loket (l.) zählt zu den Drehorten des ZDF-Märchenfilms / © Uwe Muehle/pixelio.de

Zwerg Nase (BRD 2021): Die Burg Loket (l.) zählt zu den Drehorten des ZDF-Märchenfilms / © Uwe Muehle/pixelio.de


Dabei filmt das Team an mehreren Drehorten, sowohl für Innen- als auch für Außenaufnahmen. Die Szenen, in denen Jakob (Jonathan Tittel) auf dem Markt die Fee Kräuterweis (Anica Dobra) trifft, entstehen auf der spätmittelalterlichen Burg Loket. Die Außen- und Innenräume für das Haus der Hexe findet das Drehteam dagegen auf der Burg Kokořín und in einer der reich bemalten Grotten von Schloss Ploskovice – das schon Drehort für den US-Film „Amadeus“ (1984, R: Miloš Forman) war. In der Grotte wird für „Zwerg Nase“ die Hexenküche eingerichtet.
Zwerg Nase (BRD 2021): Die Titelfigur (Mick Morris Mehnert) kocht im Schloss Libochovice / © ZDF/Jan Hromadko

Zwerg Nase (BRD 2021): Die Titelfigur (Mick Morris Mehnert) kocht im Schloss Libochovice / © ZDF/Jan Hromadko


Der Herzog, der hier ein Graf ist und den sprechenden Namen Kunz der Schlemmer (Daniel Zillmann) trägt, residiert gleich auf drei tschechischen Schlössern: Seine Innenräume, wie Schlaf- und Esszimmer, gehören zum neugotischen Schloss Lednice. Auch einige Außenaufnahmen, wie die Ankunft von Fürst Humbert (Alexander Schubert), entstehen dort. Das imposante schmiedeeiserne Schlosstor, vor dem der verzauberte Jakob als Zwerg Nase (Mick Morris Mehnert) um Einlass bittet, gehört wiederum zum Schloss Mikulov. Und die Küche, in der Jakob die Speisen für den Grafen zubereitet, steht eigentlich im Frühbarock-Schloss Libochovice.

Drehorte: u. a.

  • Burg Houska (deutsch: Burg Hauska), Houska 1, 471 62 Doksy, Tschechien
  • Burg Kokořín (deutsch: Burg Kokorschin), 277 23 Kokořín, Tschechien
  • Burg Loket (deutsch: Elbogen), Zámecká 67, 357 33 Loket, Tschechien
  • Schloss Lednice (deutsch: Schloss Eisgrub), Zámek 1, 691 44 Lednice, Tschechien
  • Schloss Libochovice (deutsch: Schloss Libochowitz), nám. 5. května 1, 411 17 Libochovice, Tschechien
  • Schloss Mikulov (deutsch: Nikolsburg), Zámek 1/4, 692 01 Mikulov, Tschechien
  • Schloss Ploskovice (deutsch: Ploschkowitz), Ploskovice 1, 411 42 Ploskovice, Tschechien
  • 412 01 Litoměřice, Tschechien

Film: „Zwerg Nase“ (BRD, 2021, R: Ngo The Chau).

Weitere Verfilmung: „Zwerg Nase“ (AT, 1980, R: Johannes Hoflehner). Nicht auf VHS oder DVD erschienen.

Verwendete Quellen:

  • Archiv Müncheberg GbR: Zwerg Nase, Manuskript, Sdg. 8.6.1958, V/Dok/3.1, Mappe 2, S. 27.
  • Ewers, Hans-Heino: Nachwort, in: Hauff, Wilhelm: Sämtliche Märchen. Mit den Illustrationen der Erstdrucke. Hrsg. von Hans-Heino Ewers. Stuttgart, 2002, S. 461.
  • Filmportal: Zwerg Nase (D, 1924, R: [unbekannt])
  • Filmportal: Zwerg Nase (AT, 1924, R: Ladislaus Tuszynski, Heinz Hanus)
  • Freund, Winfried: Märchen. Köln, 2005, S. 106.
  • Herzog, Jasmin: „Zwerg Nase“. Neuauflage eines Film-Klassikers. In: Prisma (abgerufen: 28.12.2021)
  • Schmitt, Christoph: Adaptionen klassischer Märchen im Kinder- und Familienfernsehen. Eine volkskundlich-filmwissenschaftliche Dokumentation und genrespezifische Analyse der in den achtziger Jahren von den westdeutschen Fernsehanstalten gesendeten Märchenadaptionen mit einer Statistik aller Ausstrahlungen seit 1954. Frankfurt a. M., 1993, S. 47.
  • Träger, Claus: Nachwort, in: Wilhelm, Hauff: Märchen. Leipzig, 1989, S. 135.
  • Weniger, Kay: Zwischen Bühne und Baracke. Lexikon der verfolgten Theater-, Film- und Musikkünstler 1933–1945. Berlin, 2008, S. 330.
  • [o. A.]: Märchenfilm in schwäbischem Rahmen. Hubert Schonger dreht seinen Hauff-Film „Zwerg Nase“, 26.9.1952, [o. S.]
  • [o. A.]: Neue Märchenperle: „Zwerg Nase“, in: maerchenfilm-Journal. Die Welt der Märchenfilme, Nr. 2, August 2021, S. 6–9.


Header-Foto: Zwerg Nase (Michael Markfort), Haushofmeister Pestalozzi (Gilbert von Sohlern) und Meister Schorsch (Peter Rauch) im Märchenfilm „Zwerg Nase“ (D 2008) / Foto: Bayrischer Rundfunk

Dieser Beitrag wurde am 28. Dezember 2021 aktualisiert.